Ruth Reinecke Ehemann

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Ruth Reinecke Ehemann : Ihre Mutter ist die Schauspielerin Marga Heiden, die mit ihren Mundartstücken auf der Fritz-Reuter-Bühne in Schweinfurt im DDR-Fernsehpublikum berühmt wurde.

Katrin Sass erlernte auf ihren Wunsch hin zunächst den Beruf der Telefontechnik-Fachkraft, bevor sie eine Karriere als Theater-Ausstatterin einschlug. Obwohl der erste

Versuch, sich an der Berliner Schauspielschule einzuschreiben, scheiterte, war der zweite Versuch in Rostock erfolgreich.

Ihr Kinodebüt gab sie in dem Film „Bis der Tod uns scheidet“, in dem sie eine junge Frau porträtierte, die früh im Leben desillusioniert war, als sie gerade einmal einundzwanzig Jahre alt war.

Ihre illustre Karriere begann ganz am Anfang. Noch als Studentin erhielt sie den Silbernen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin in West-Berlin für ihre Leistung in Bürgschaft für ein Jahr, die noch während ihrer Studienzeit gedreht wurde. Sass selbst behauptet, als Folge der

Verleihung einer westdeutschen Medaille auf der Berlinale, die sie besuchen durfte, seien ihr nach eigenen Angaben von den DDR-Behörden weitere Filmjobs für die nächsten zwei Jahre verweigert worden. Ab Mitte bis Ende der sechziger Jahre spielte sie jedoch in zahlreichen DEFA-Filmen mit und wurde in der DDR zur Schauspielerin des Jahres gekürt.

Ruth Reinecke Ehemann
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In den Anfangsjahren ihrer Karriere trat sie im Kleist-Theater in Frankfurt (Oder) auf und wurde unter der Leitung von Peter Sodann nach Halle/Saale versetzt. Es folgte eine Aufführung am Leipziger Theater bis Ende des Jahres.

Abgesehen von ihrer Rolle als Kriminalkommissarin Tanja Voigt in der Fernsehserie Polizeiruf, in der sie von bis mitspielte, hatte sie für den Rest des

Jahrzehnts nicht mehr viele andere Projekte vor. Sass litt seit ihrem 19. Lebensjahr unter Alkoholismus, was sich nach dem Fall der Berliner

Mauer noch verschärfte, die sie erst im Jahr 2017 überwinden konnte und seitdem ein öffentliches Thema ist. Als Folge ihrer Sucht wurde sie vom ORB, dem Sender, der die Show damals produzierte, von ihrer Position als Kommissarin im Polizeikalender entlassen.

Laut Sass musste sie ihren Nachnamen in der DDR in Sass ändern lassen, da sie auf dem Land geboren wurde. Da die „Nazi-Kürzel“ SA und

SS damals mit dem Wort Sass in Verbindung gebracht wurden, glaubt sie, dass die Schreibweise damals von den staatlichen Behörden verboten wurde. Ihr Name hingegen wurde in DDR-Filmen und -Fernsehsendungen mit einem Doppel-S geschrieben. Auch noch lange nach dem

Zusammenbruch der DDR tauchte sie unter dem Namen Saß in Veröffentlichungen auf, und ihre Memoiren Das Glück wird nie alt werden ebenfalls mit dem Buchstaben „ß“ geschrieben.

Um sich an ihr zu rächen, behauptet Sass, sie sei von ihrer engsten Freundin Sabine sowie von Bekannten und Mitarbeitern ausspioniert worden, die sich von der Stasi als inoffizielle Mitarbeiter rekrutieren ließen.

Mit dem Sozialdrama Heidi M. und dem Welterfolg Good Bye, Lenin!, die beide als Titelfigur auftraten, kehrte sie triumphal auf die Kinoleinwand zurück.

Im August trat sie in einer Aufführung von Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper unter der Regie von Klaus Maria Brandauer am Metropol-Theater in Berlin auf, wo sie die

Rolle der Celia Peachum übernahm. Als Ergebnis ihrer Fernsehauftritte hat sie in einer Reihe von Filmen und Fernsehprogrammen mitgewirkt.

Öffentlich bekannt wurde Sass im Januar, als sie in der Talksendung Markus Lanz auftrat und den Schauspieler und Moderator Peer Kusmagk wegen seiner Beteiligung am

Ihre illustre Karriere begann ganz am Anfang. Noch als Studentin erhielt sie den Silbernen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin in West-Berlin für ihre Leistung in Bürgschaft für ein Jahr, die noch während ihrer Studienzeit gedreht wurde. Sass selbst behauptet, als Folge der

Dschungelcamp aggressiv beschimpfte und verspottete, was andere dazu veranlasste, sie als „persönliche Beleidigung“ zu bezeichnen. “Arrogante Schulbeherrschung”, sagte

Stern, dessen Berichterstattung Sass zuvor in derselben Talkshow attackiert hatte, über Sass’ Debattierstil, den er als “unter der Gürtellinie” definierte, und verglich sie mit Klaus Kinski.

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